4 Stefan Bergmann
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Ich wurde 1976 in Lipitsa geboren. Schreibe seit meinem 15. Lebensjahr – alles mögliche. Arbeite derzeit an einem Roman mit dem Arbeitstitel CoSuhn der Wächter. Soll ein Thriller werden, bei dem es unter anderem um die üblen Machenschaften von Alt-Nazis und ihren neonazistischen Nachkommen geht. Spielt weitgehend auf einer Großbaustelle.
Kern der Geschichte ist die schwierige Liebesbeziehung zwischen einer 16-jährigen Lolita und dem rätselhaften Sicherheitsmann, der sich CoSuhn nennt und in einem Container auf einer stillgelegten Baustelle arbeitet. Zur Zeit der Handlung ruht die Bautätigkeit aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten des Bauträgers und CoSuhn langweilt sich entsetzlich. Bis eines abends Tamara mit ihren Klassenkameradinnen eine Party in dem Rohbau feiern will – und von CoSuhn überrascht wird (mit dessen Anwesenheit auf dem Gelände die Kids nicht gerechnet haben.)
CoSuhn ist ziemlich betrunken – das macht ihn kühn. Während die anderen Mädchen abhauen, bleibt Tamara – die hier eine Chance sieht, endlich ihre Jungfernschaft zu verlieren. Die Sache wird aber wesentlich komplizierter, als beide sich das ausgemalt haben. Vor allem als anderntags eine Gruppe Neunazis an dem Gelände vormarschiert und verlangt, dass das Gelände denkmalsgeschützt wird “weil hier in Notzeiten der Führer Zuflucht fand”.
CoSuhn, als Student sehr aktiv bei den linken Autonomen und in der AntiFa-Bewegung rastet aus und attackiert den Anführer. Die Polizei schreitet ein . . .
Warum nennt die Hauptfigur sich CoSuhn? Das ist der Kern seines Traumas und soll hier noch nicht verraten werden.
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#44 (c) April 2010 Stefan Bergmann/ Quelle: xytrblk.com