ELEMENTE des Erzählens

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(-> 4 LOGBUCH | 28. Feb 2010) Mehr als ein Dutzend Elemente kann man unterscheiden, die eine Erzählung bestimmen.

Für eine Erzählung spielen eine Reihe von Elementen eine zentrale Rolle. Was für den Roman als Ganzes gilt, das gilt entsprechend auch für die einzelnen Kapitel – und für die ganze Serie (wie im Falle meines Roman-Projekts, das auf fünf* Bände angelegt ist).
* - oder vielleicht auch nur auf drei, das muss sich erst noch zeigen.  

° Die Hauptfigur (Protagonist)
° Der Widersacher (Antagonist)
° Der Konflikt (Agon), der zwischen Hauptfigur und Widersacher ausgetragen wird
° Der Plot – hier finden Sie meinen eigenen für dieses Roman-Projekt; dazu noch ein paar Informationen über das, was ich als den Plot-Generator bezeichne
° Das Thema – dem Plot verwandt, aber durchaus eigenständig. In meinem Projekt sind es drei Themen, die alles durchweben: Hochbegabung, Labyrinth und [das dritte verrate ich nicht]
° Die Botschaft – naja: alle raten davon ab, einem Roman eine message mit auf den Weg zu geben. Aber es steht für mich außer Frage, dass man sich nicht die Mühe macht, einen Roman zu schreiben, wenn man nicht irgendeine Botschaft zu verkünden hat. Und sei es, dass man den Roman überhaupt erst schreibt, weil man diese message im eigenen Leben entdecken möchte: also das, was der eigenen Existenz einen tieferen Sinn* verleiht.
* Das kann ja nicht das Schreiben von Romanen per se sein; eher schon die Vermittlung des Handwerks des Romanschreibens, wie ich es in der  ROMAN-WERKSTATT zu vermitteln versuche  sowie – auf ganz großer Skala – im Verlauf des Drei-Jahres-Kurses minotauros-projekt.de

° Der Handlungsverlauf (der sich aus dem Plot entwickelt)
° Der Spannungsbogen (ähnlich dem Handlungsverlauf – aber nicht identisch mit ihm – hier bietet sich das Konzept der Heldenreise als unübertreffliche Anregung an)
° Die Zeit, in der die Geschichte spielt** (Zeitkolorit)
** Die ZEITTAFEL des Roman-Projekts “Verschwörung…” ist ein spezielles Werkzeug, um eine längere Erzählung zu organisieren
° Die Schauplätze (Lokalkolorit)
° Die Atmosphäre der Geschichte (hat viel mit Wetter zu tun)
° Dialoge (dienen auf dreifache Weise dem Fortgang der Handlung: durch Informationsvermittlung, durch Charakterisierung der Figuren, durch dramaturgische Effekte wie Steigerung des Tempos durch immer kürzere Sätze)
° Der Anfang – s. hierzu die Verzweigung  Anfänge des Romans. Intern bezeichne ich dies, bezogen auf den Zustand des Materials, als xytrblk.
° Der Höhepunkt – der zugleich der (existenzielle) Tiefpunkt des Helden auf seiner Abenteuerreise in die AnderWelt ist
° Das Finale (möglichst mit einem ordentlichen Knall-Effekt resp. einer Pointe
° und noch etliches mehr. 

#14 (c) Mai 2010 Jürgen vom Scheidt / Quelle: xytrblk.com

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